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beim Dreh von „Die Flaschenpostinsel"

Teanna (10) will bald Hollywood erobern
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MerkuristWiesbaden

 

Hinter den Kulissen der Flaschenpostinsel

 

 

Im Juli beginnen die Dreharbeiten zu „Die Flaschenpostinsel“, dem ersten Wiesbadener Kinofilm für Kinder. Das ehrenamtliche Filmteam hat bereits jetzt viel Zeit und Arbeit in das Projekt investiert.

 

von

Tina Lürtzing

Master Journalist

veröffentlicht am 30.04.2017 12:56

 

Wer steckt eigentlich hinter Wiesbadens erstem Kinderkinofilm?

 

Am Mittwochabend gleicht die Stimmung in der Wiesbadener Schauspielschule Scaramouche Academy der auf einem Klassentreffen. Heute tagt hier das Filmteam der Flaschenpostinsel. Auf dem Tisch stehen Getränke, Brezeln und Kekse und die Teammitglieder plaudern miteinander. Als Corinna van Eijk das Meeting um 20 Uhr eröffnet, verstummen die Privatgespräche und das eben noch so ausgelassene Filmteam widmet sich mit professionellem Ernst dem Projekt.

 

800 Seiten Notizen

 

In dem Film Die Flaschenpostinsel geht es um Laini, deren Eltern aus Afrika stammen. Gemeinsam mit ihren Freunden Michael und Paul begibt sie sich auf eine Entdeckungsreise durch Wiesbaden und in ihre Vergangenheit.

 

Die Idee hatte van Eijk, Leiterin der Scaramouche Academy, im Herbst 2014: „Ich hatte etwas im Kopf, das die Themen Akzeptanz, Toleranz und Entwicklung aufgreift und vor allem Kinder und Jugendliche anspricht.“ Toni Kurtin, der in Mainz Zeitbasierte Medien studiert und an der Scaramouche Academy unterrichtet, war der Erste, den sie für ihren Plan ins Boot beziehungsweise auf die Insel holte.

 

Er wird Regie führen und hat gemeinsam mit Theresia Dittrich und Luise Köhler das Drehbuch geschrieben. „Drehbücher sind für mich emotionale Konstrukte, die intuitiv entstehen, gleichzeitig muss man pragmatisch und realisierbar denken“, erklärt er seine Arbeit. „Sobald man die Schauspieler hat, verändert sich nochmal alles.“

 

„Wichtig ist es, dass die Kinder den Film verstehen können.“ - Theresia Dittrich, Drehbuch und Regieassistenz

 

Laut Mediendramaturgin Theresia Dittrich umfassen die Änderungen und Änderungsvorschläge mittlerweile etwa 800 Seiten, denn eine geänderte Szene wirke sich auch auf alle Übrigen aus. „Wichtig ist es, nichts Verwirrendes einzubauen, damit die Kinder, die den Film sehen, auch gedanklich mitkommen.“

 

Wie viel Zeit sie mittlerweile in Die Flaschenpostinsel gesteckt haben, wissen Dittrich und Kurtin nicht. „Das hier ist ein Herzblutprojekt. Wenn ich etwas gerne mache, hänge ich mich rein und das bleibt im Kopf, auch wenn ich eigentlich frei habe“, sagt Kurtin und Theresia findet: „Es ist viel Arbeit, wir haben hohe Ansprüche und viel Druck, gleichzeitig macht es aber auch sehr viel Spaß.“

 

Analoge und digitale Detailarbeit

 

Mit dabei ist auch Angelique Böhm, seit Anfang des Jahres Teil des Ausstattungsteams. „Wenn beispielsweise Szenen in einem Kinderzimmer gedreht werden, überlegen wir, wie der Charakter lebt und schauen, ob es ein vorhandenes Kinderzimmer gibt, das wir umgestalten und nutzen können, oder ob wir einen Raum komplett selbst einrichten“, erklärt sie. Zu ihrer Arbeit gehören aber auch die kleinen Details wie das alte Fotoalbum mit verblichenen Bildern, das im Film eine wichtige Rolle spielt.  Für Details der anderen Art ist Simon Fischer verantwortlich: Er kümmert sich in der Postproduktion um die visuellen Effekte. „Es ist wichtig, schon vorher gut zu planen.“- Simon Fischer, Visual Effects

Seine Arbeit fängt allerdings schon während des Drehs an: „Es ist wichtig, schon vorher gut zu planen. Ich werde bei den wichtigen Szenen dabei sein und auf eventuelle Fehler hinweisen.“

 

Für Kameramann Felix Harjans beginnt die eigentliche Arbeit an diesem Wochenende. Dann dreht er den Trailer für Die Flaschenpostinsel und muss dafür in einen Taucheranzug steigen. „Wir werden Unterwasseraufnahmen machen, die Atmosphäre aufbauen und einfangen.“

 

„Wenn man 15 Stunden am Tag unterwegs ist, ist man irgendwann durch. „ - Felix Harjans, Kameramann

 

Er freue sich auf den Dreh - auch wenn er anstrengend werde: „Wenn man 15 Stunden am Tag unterwegs ist, ist man irgendwann durch. Dann kommt es auf Disziplin und Konzentration an.“

 

Unterstützer gesucht

 

Auch wenn das komplette Team neben Studium oder Beruf ehrenamtlich arbeitet, kostet das Projekt neben Zeit auch viel Geld. Ausstattung, Catering, Hotelzimmer für die erwachsenen Darsteller sind nur drei der zahlreichen Kostenpunkte, weswegen das Team Förderpartner aus der Region sucht.

 

 

 

Wiesbadener Kurier

„Man muss nicht immer hoch hinaus...“ – Rund 400 Kinder und Jugendliche sprechen für den Kinofilm „Die Flaschenpost-Insel“ vor

 

Sehr viele Kinder und Jugendliche möchten beim Film „Die Flaschenpost-Insel“ mitspielen. Entsprechend groß ist der Andrang beim Casting. Foto: Corinna van Eijk

 

 

Sehr viele Kinder und Jugendliche möchten beim Film „Die Flaschenpost-Insel“ mitspielen. Entsprechend groß ist der Andrang beim Casting. Foto: Corinna van Eijk

 

 von Konstantin Müller

 

WIESBADEN - Für die 13-jährige Marie wird es jetzt ernst: Lange hat sie auf diesen Moment hingefiebert – jetzt bleibt ihr nur wenig Zeit, um das Filmteam um Regisseur Toni Kurtin von ihren schauspielerischen Qualitäten zu überzeugen. „Stell dir vor, du sitzt auf einem Hügel – da unten leuchtet deine Heimatstadt Wiesbaden“, lauten Tonis letzte Instruktionen an die junge Sonnenbergerin. Marie macht ein betrübtes Gesicht, zittert ein wenig mit der Stimme, nimmt tief Luft und sagt: „Man muss nicht immer hoch hinaus oder weit weg um sein Glück zu finden. Meistens ist es die ganze Zeit schon bei einem…“

 

Auf der Suche nach jungen Talenten

 

Der Hintergrund von Maries Casting ist der geplante Kinder-Kinofilm „Die Flaschenpost-Insel“, der noch in diesem Jahr in Wiesbaden produziert werden soll. Das ehrenamtliche Projekt des Wiesbadener Fördervereins „Oscar“ soll zum einen junge Talente zum Vorschein bringen, aber auch Schüler mit dem Medium Film vertraut machen und ihnen einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. An insgesamt drei Castingterminen sucht das „Oscar“-Filmteam über 200 Komparsen und Zehn Haupt- und Nebenrollen. „Theoretisch hat jeder die Chance“, so „Oscar“-Vorsitzende Corinna van Eijk. Neben den Hauptrollen gebe es etwa Party- oder Straßenfest-Rollen, für die viele Komparsen benötigt werden.

 

Der Kinofilm soll sich mit der allgemeinen „Andersartigkeit“ auseinandersetzen und die Notwendigkeit von Toleranz und Akzeptanz in unserer Gesellschaft vermitteln. Inhaltlich geht es um die zwölfjährige Laini. An ihrem Geburtstag erhält sie ein verblichenes Fotoalbum ihrer verstorbenen, afrikanischen Eltern. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Paul und Michael begibt sie sich auf Entdeckungsreise durch Wiesbaden und versucht, ihre Herkunft zu ergründen.

 

Das erste Casting fand am Sonntag in der Wiesbadener Jugendschauspielschule Scaramouche Academy statt. Der Andrang war enorm: Gut 400 Kinder und Jugendliche folgten mit ihren Eltern dem Ruf des „Oscar“-Vereins. Schon morgens um zehn Uhr reichte die Schlange quer durch den Innenhof bis in die Friedrichstraße. Die Schirmherrschaft für das Wiesbadener Filmprojekt übernimmt Schuldezernentin Rose-Lore Scholz: „Hier wird barrierefreie Arbeit für Kinder geleistet. Die Bühnenerfahrung stärkt das Selbstwertgefühl der Kinder enorm, das kommt ihnen auch im späteren Leben zugute“, sagt sie.

 

Marie könnte man durchaus schon als jungen Profi bezeichnen. Seit fünf Jahren besucht sie regelmäßig die Schauspielschule. Im Fernsehen konnte man sie bereits in einem Einspieler bei „1,2 oder 3“ sehen. Auch in der Weihnachtskomödie „Alles ist Liebe“ hatte sie bereits eine Komparsenrolle an der Seite von Nora Tschirner. Später würde sie gerne einmal selbst als hauptberufliche Schauspielerin arbeiten: „Meine Vorbilder sind Angelina Jolie und Heike Makatsch“, so Marie, „aber ich weiß auch, wie hart umkämpft diese Branche ist“.

 

„Sehr, sehr cool, Marie“, so Regisseur Kurtins Resümee nach Maries knapp zweiminütigem Auftritt. Nur einmal musste sie ihren Text vorsprechen. Diese Aufgabe meisterte sie mit Bravour, ohne sich zu verhaspeln. „Mein Gefühl ist ganz gut, aber ich dachte, es dauert länger“, so Marie draußen vor dem Castingraum. Und wer weiß, mit etwas Glück kann man die 13-Jährige aus Sonnenberg vielleicht schon bald deutschlandweit auf der Kinoleinwand sehen.

 

 

 

 

Merkurist Wiesbaden

Ein bisschen Schauspielluft schnuppern

 

Großer Andrang herrschte am Sonntag beim Casting für den Film „Die Flaschenpostinsel“. Mehr als 400 Kinder haben sich um eine Rolle in Wiesbadens erstem Kinderkinofilm beworben.

 

von

Tina Lürtzing

Master Journalist

veröffentlicht am 06.03.2017 20:32

 

 

Bereits um halb zehn am Morgen warten die ersten Kinder und Eltern im Hof der Jugendschauspielschule „Scaramouche Academy“. Vielen ist die freudige Aufregung anzusehen, denn hier findet heute das Casting für „Die Flaschenpostinsel“, Wiesbadens ersten Kinderkinofilm, statt. Bis 15 Uhr können sich Kinder zwischen neun und 14 Jahren um eine Rolle bewerben.

 

Das erste Casting

 

Im Inneren des Gebäudes erhalten die potenziellen Nachwuchsschauspieler Fragebögen, in die Haar- und Augenfarbe oder Kleidergröße eingetragen werden. Der neunjährige Antonio aus Wiesbaden hat den Zettel mit seinen Daten bereits abgegeben und lässt nun ein Foto für die Sedcard machen, später geht es zum Vorsprechen.

 

Tina Lürtzing

 

„Ich mag das Schauspielen, weil es mir wahnsinnig Spaß macht.“ - Bewerber Antonio

 

„Ich möchte gern bei dem Film mitmachen, weil mir gefällt, worum es da geht“, erklärt er. Respekt, Freundschaft und Toleranz sind die zentralen Themen des Streifens. Antonio ist Schüler der Scaramouche Academy, die das Casting gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein „Oscar“ veranstaltet. „Ich mag das Schauspielen, weil es mir wahnsinnig Spaß macht, mir selbst Szenen auszudenken und sie zu spielen.“

 

Das Team ist auf der Suche nach drei Hauptdarstellern. „Die Kinder sollten authentisch sein und Spaß haben, aber auch motiviert sein, um das durchzuziehen. Zur Vorbereitung werden die Kinder professionell gecoacht und betreut “, erklärt Produzentin Corinna van Eijk die Auswahlkriterien. Auch diejenigen, die keine Hauptrolle ergattern werden, bekommen die Möglichkeit, in der „Flaschenpostinsel“ mitzuwirken, denn das Team benötigt mehr als 200 Komparsen. Eine Gage für die Darsteller liegt derzeit außerhalb des Budgets, wäre aber der Wunsch der Filmcrew:

„Wir würden den Kindern gern etwas zahlen, allerdings sind unsere finanziellen Mittel begrenzt“, erzählt Produzentin van Eijk. „Wir konnten Förderer wie die „Stiftung Flughafen Frankfurt/Main“ für das Projekt gewinnen, benötigen aber noch mehr Unterstützung.“

 

Die Filmcrew mit Dezernentin Rose-Lore Scholz

 

Bildquelle: Corinna van Eijk

 

 „Diese Erfahrung stärkt das Selbstwertgefühl, was im Leben helfen kann.“ - Rose-Lore Scholz

 

Rose-Lore Scholz, Dezernentin für Schule, Kultur und Integration, ist zu einem Besuch vorbeigekommen und begeistert von der großen Resonanz: „Es ist toll, dass hier ein Projekt entsteht, bei dem alle Kinder barrierefrei mitmachen können und die Chance haben, sich in dieser Welt zu tummeln“, erzählt sie. „Diese Erfahrung stärkt das Selbstwertgefühl, was im späteren Leben helfen kann.“

 

Warten gehört dazu

 

Zu dieser Erfahrung gehört auch die Erkenntnis, dass zum Beruf des Schauspielers nicht nur die Arbeit vor der Kamera gehört. Fragebögen ausfüllen, Fotos für die Sedcard machen lassen, vor allem aber auf das Vorsprechen warten stehen an diesem Tag an. Pro Kind hat das aus der Filmcrew bestehende Casting-Team etwa fünf Minuten eingeplant, nimmt aber auch auf nervositätsbedingte Verzögerungen bei den kleinen Bewerbern Rücksicht.

 

Brezeln, Kuchen und warme Waffeln.

 

Viele Kinder nutzen die Wartezeit, um ihren Text zu proben und kommen dabei miteinander ins Gespräch. Andere stärken sich mit Kuchen, Brezeln oder frischen Waffeln, die von älteren Schülern der Scaramouche Academy am Buffet angeboten werden. „Man kann den Text auch vorlesen“, erklärt Antonio einem Mädchen. Er betätigt sich als Minicoach, zeigt seinen Mitbewerbern, wo die Fotos gemacht werden und gibt Tipps. Dass er andere begleiten und einweisen kann, macht ihm sichtlich Spaß.

 

Um 12:30 Uhr haben sich bereits mehr als 200 Kinder angemeldet, bis 15 Uhr werden es 400 sein. Für die Veranstalter steht schnell fest, dass die Zeit nicht ausreicht, um alle vorsprechen zu lassen. „Wir casten heute nur bis Nummer 76“, ruft eine der ehrenamtlichen Helferinnen von „Oscar e.V.“ „Ansonsten müssen wir bis spät am Abend casten und das wollen wir den Kindern nicht antun.“ Aber auch die kleinen Bewerber mit höheren Nummern müssen nicht enttäuscht sein: Es soll noch im März weitere Castingtermine geben, bei denen jeder, der an diesem Sonntag seine Sedcard erstellt hat, vorsprechen darf.

 

Spaß am Schauspiel

 

„Ich war der Antichrist in 'Laserpope'“ - Bewerber Antonio

 

Antonio hat sein Vorsprechen mittlerweile hinter sich gebracht „Der Regisseur hat gesagt, dass ich das sehr gut gemacht habe“, erzählt er und freut sich über das Lob. Antonio ist ein Profi und stand bereits mehrmals vor der Kamera: „Ich habe beim Tabaluga-Adventskalender mitgemacht und war der Antichrist in „Laserpope“.

 

Dass er auch schon an der Seite von Schauspielern wie Wotan Wilke Möhring, Nora Tschirner und Christian Ulmen aufgetreten ist, verschweigt er bescheiden. Vorteile gegenüber den anderen Kindern hat er dadurch laut Corinna van Eijk aber nicht: „Talent ist gewünscht, Spaß am Schauspiel aber wichtiger. Für uns steht im Mittelpunkt, dass Selbstbewusstsein und Persönlichkeit der Kinder gestärkt werden.“

 

 

 

Nachrichten Wiesbaden 12.07.2017

Die Klappe gehört dazu – Kinder drehen den 90-minütigen Episodenfilm „Flaschenpost-Insel“

 

Von Ingeborg Toth WIESBADEN - Vor der Kulturscheune der Humboldtschule wird gedreht. Der Kameraassistent schlägt die Klappe – wie man das aus den Streifen übers Filmemachen kennt: „26 – 1, Take 1“. Dreharbeiten für den Kinder-Kinofilm „Flaschenpost-Insel“. Über 30 Drehtage bis in den August hinein sind geplant. Am Set jede Menge Komparsen im schulpflichtigen Alter. Auch die Hauptrollen werden von Schülerinnen und Schülern gespielt. Die können bei TV-Star Tanja Schleiff („Polizeiruf 110“) viel lernen. Die Schauspielerin im Business-Kostüm hat Aurelio Pokorski an der Hand. Aurelio, gestylt wie ein englischer Collegeboy, heißt im Film Michael. Film-Mutter und Film-Sohn steigen in ein Auto. Das ist fast schon die ganze Szene.

Förderverein „Oscar“ stemmt das Filmprojekt

 

 

Gedreht wird ein 90-Minuten-Episodenfilm. Am Nachmittag zieht der Tross der Filmemacher und Darsteller in den Hof der Humboldtschule um. Mit dabei, die Produzentin des Streifens, Corinna van Eijk, Leiterin der Wiesbadener Jugendschauspielschule „Scaramouche Academy“ in der Friedrichstraße. Mit ihrem Förderverein „Oscar“ stemmt sie ein ehrgeiziges und einzigartiges Projekt. „Flaschenpost-Insel“ heißt der Kinderfilm, der einen siebenstelligen Betrag kosten würde, wenn Stars wie Tanja Schleiff, Marian Meder und andere, Gage verlangen würden. Sie haben sich ehrenamtlich zur Verfügung gestellt. Wie das gesamte junge, hoch motivierte Team – vom Kameramann über den Beleuchter bis zum Toningenieur oder den Maskenbildnerinnen. Drehbuchautor und Regisseur ist Toni Kurtin, der an der Scaramouche Academy unterrichtet. Kurtin will mit dem Film eine Botschaft transportieren: „Jeder hat das Recht, anders zu sein.“ Zugleich sollen die am Set und später die jugendlichen Zuschauer im Kino darüber nachdenken, dass ihre Handlungen oft genug Folgen haben – und dass man sich der Konsequenzen seines Tuns bewusst sein muss. Kurtin: „‚Flaschenpost-Insel’ handelt von Integration und Toleranz, von der Suche der Jugendlichen nach ihrer eigenen Identität, von der Schwierigkeit, erwachsen zu werden.“ Kurtin erzählt im Film die Geschichte von Laina (Teanna Weiß), die noch nicht so lange in Deutschland lebt und sich kaum an ihre afrikanischen Eltern erinnern kann. Ihre Adoptiveltern Henning (Alexander Koll) und Anni (Jördis Richter) tun alles, damit die Zwölfjährige sich nicht fremd fühlt. Doch die wirft unzählige leere Flaschen mit sehnsüchtigen Botschaften in den Rhein. So gelangt sie eines Tages in den Besitz eines abgegriffenen Fotoalbums. Zwischen den Bildern ihrer Eltern sind Zahlen und Wörter zu finden – verschlüsselte Botschaften? Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Paul und Michael begibt sich Laina auf eine Entdeckungsreise durch Wiesbaden und in ihre Vergangenheit.

 

Fast 200 Komparsen stehen bereit

 

„Wir haben uns ein Projekt ausgedacht, bei dem viele Kinder mitmachen und neue Erfahrungen sammeln können“, sagt Corinna van Eijk. Mehr als ein Dutzend Haupt- und Nebenrollen gibt es in dem Episodenfilm. Fast 200 Komparsen, Jungen und Mädchen zwischen neun und 14 Jahren, stehen bereit, die alle bei einem Casting in der Jugendschauspielschule ausgesucht wurden.

 

Während der Produktionsphase wird es noch einen Workshop geben, bei dem die Kinder ihre Fragen zum Filmemachen loswerden können. Die Idee, in den Sommerferien möglichst viele Mädchen und Jungen hinter die Kulissen des Filmgeschäfts schauen zu lassen, geht jetzt schon auf. Sie lernen die vielen unbekannten Berufe kennen, die sich am Set tummeln. Die Produzentin: „Vor der Kamera zu stehen, macht selbstbewusst. Schauspieltechniken helfen, aus schüchternen Kindern starke Persönlichkeiten zu machen.“ Der Kinofilm soll im Frühjahr 2018 in der Caligari Filmbühne gezeigt werden.

 

 

Aktuelle Nachrichten - BILD.de

Kinder-Casting in der Schauspiel-Akademie

Orlande will ein Star werden

Action! Die kleine Orlande Michelle Chakoumi-Njami  (12) gemeinsam mit Regisseur Toni Kurtin

 

 

Und ... Action! Die kleine Orlande Michelle Chakoumi-Njami (12) gemeinsam mit Regisseur Toni Kurtin (26): „Am liebsten hätte ich die Hauptrolle! Laini ist frech, klug und manchmal ein bisschen nachdenklich, das passt gut zu mir", sagt die Frankfurterin mit einem breiten GrinsenFoto: Sven Moschitz

von: STEFANIE LEHMANN veröffentlicht am 05.03.2017 - 19:47 Uhr

 

Wiesbaden – Hollywood in Hessens Hauptstadt?

 

An der Scaramouche-Schauspielschule drängen mehr als 500 junge Talente in die Castingräume. Einige sind extra aus der Schweiz angereist, haben sogar Werbe-Erfahrung! Ihr Traum: eine der begehrten Hauptrollen ergattern.

 

http://bilder.bild.de/fotos/felix-brinkmann-14-gehoert-zum-organisationsteam-privat-schneidet-er-auch-eigene-filmchen-die-er-s-200302197-50715802/Bild/2.bild.jpg

 

Das Drehbuch zur „Flaschenpost-Insel" steht, die Filmcrew ist bereit: drei Kinder begeben sich auf eine spannende Reise zu sich selbst und zu einer rätselhaften Insel! Gedreht wird ab Anfang Juli im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

 

Antonio Caserta (9) nimmt seit einigen Jahren Schauspielunterricht und liebt es sich zu verkleiden: mit seiner Freundin Marie Goetzfried (13) stand er bereits vor einer Kamera. Dann ist es endlich soweit! Dorothea (13) darf zuerst, von Aufregung aber keine Spur: „Ich habe schon ein eigenes Drehbuch geschrieben, das führen wird demnächst im Schultheater auf", erzählt sie stolz.

 

Fünf Minuten haben die Kids Zeit, müssen sich von ihrer Schokoladenseite zeigen! Die Jury ist kritisch: „Vordergründig geht es nicht nur um Talent, sondern vor allem um Ausstrahlung und Selbstbewusstsein", verrät Corinna van Eijk (49), Leiterin der Akademie.

 

Stadtprominenz ist auch da! Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz (68): „Das lasse ich mir nicht entgehen! Ein wunderbares Projekt."

 

Von weit her angereist: Linus Baroffio (14) kommt aus der Schweiz. Er ist Werbegesicht, Model, singt im Musical und Theater und hat sogar schon in einem Spielfilm mitgewirktFoto: Sven Moschitz

Doch was hat es mit der Flaschenpost-Insel eigentlich auf sich? Regisseur Toni Kurtin (26) lüftet das Geheimnis: die kleine Laini hat ihre Eltern verloren, versteckt immer wieder geheime Botschaften in Flaschen und wirft sie in den Rhein – bis sie eines Tages eine Antwort erhält!

 

 

Bild von: STEFANIE LEHMANN veröffentlicht am 30.07.2017

BILD beim Dreh von „Die Flaschenpostinsel" Teanna (10) will

bald Hollywood erobern

 

Schnell Puder ins Gesicht, die wilde Mähne zurecht gezupft und ab vor die Kamera! Profimäßig tänzelt Teanna Weiß (10) durch den Sand, genießt die Dreharbeiten zu „Die Flaschenpost-Insel" – mit ihr in der Hauptrolle. BILD besuchte sie am Set.

 

 

...Ginsheim-Gustavsburg –  In dem Kinder-Kino-Film heißt sie Laini, ist Adoptiv-Kind. Als die ein abgegriffenes Fotoalbum ihrer toten Eltern findet, schreibt sie ihnen rührende Botschaften. Wirft sie als Flaschenpost in den Rhein. Neben jungen Talenten spielen auch alte Filmhasen in der „Flaschenpost-Insel" mit, u.a. Nadine Heidenreich (v.r.), Philip Bender und Tobias Licht.

Doch eine Antwort erhält sie nicht. Laini beschließt, auf die Suche nach ihren Wurzeln zu gehen. Was sie quer durchs Rhein-Main-Gebiet führt – bis auf eine Insel bei Ginsheim-Gustavsburg, wo BILD Teanna beim Dreh der Schlüssel-Szene besucht. Als „Film-Sternchen" hat Hauptdarstellerin Teanna sogar ihre eigene Make-up-Artistin am Set. Die Kamera läuft, Teanna ist auf der Main-Insel gestrandet, läuft tänzelnd durch den Sand, schaut sich um – Cut! Nächste Einstellung: „Gleich werde ich eine tolle Entdeckung machen", verrät sie – mehr aber auch nicht: „Ihr sollt euch schließlich den Film angucken."...

Nachrichten Wiesbaden 10.02.2017

Kamera läuft, Ton ab!

 

Talent ist nicht das Wichtigste, denn ein Schauspieler braucht vor allem eines: Selbstvertrauen.

Foto: Corinna van Eijk

 

Von Lisa Bolz

KINDERKINOFILM Förderverein „Oscar“ sucht junge Talente für Filmproduktion in Wiesbaden / Casting am 5. März

 

WIESBADEN - Einmal als Schauspieler im Licht der Scheinwerfer stehen, an der Kamera den Startknopf drücken oder als Showrunner dafür sorgen, dass alle rechtzeitig an ihrem Platz sind. Die „Flaschenpost-Insel“ heißt das Filmprojekt des Wiesbadener Fördervereins „Oscar“ für junge Talente, das solche Träume jetzt wahr werden lässt. Der Kinderkinofilm wird von Juli bis August in Wiesbaden und dem Rhein-Main-Gebiet gedreht.

 

Schauspiel stärkt Persönlichkeit

 

Während der Produktionsphase ermöglicht das „Oscar“-Filmteam Kindern und Jugendlichen durch Workshops und einen Tag der offenen Tür am Set, die Entstehung des Films hautnah mitzuerleben. Dadurch sollen Kinder und Jugendliche erfahren, wie viele Berufsfelder hinter einem Kinofilm stehen und gleichzeitig die Möglichkeit dazu bekommen, in dieser Branche erste Erfahrungen zu sammeln.

 

Zusätzlich zu den zehn Haupt- und Nebenrollen werden für das Projekt noch mindestens 200 Komparsen gesucht. Das offene Casting findet am Sonntag, 5. März, in der Wiesbadener Jugendschauspielschule Scaramouche Academy statt. Für die Erwachsenenrollen sind bekannte deutsche

 Schauspieler im Gespräch.

 

„Wir haben uns die Frage gestellt, mit welcher Art von Projekt wir möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen können“, erklärt Corinna van Eijk. So sei vor gut einem Jahr die Idee entstanden, einen Kinderkinofilm zu produzieren. „Ein sehr ambitioniertes Projekt, das viel Vorlauf braucht“, so die Leiterin der Schauspielschule, die gleichzeitig auch Vorsitzende des Fördervereins „Oscar“ ist. Zu diesen Vorbereitungen gehört beispielsweise die Suche nach passenden Drehorten, das Erstellen eines genauen Drehplans und – ganz wichtig – das Schreiben eines Drehbuchs.

Dafür durften Schüler aus ganz Wiesbaden bereits im vergangenen Jahr ihre Ideen rund um das Thema „Anders sein“ einreichen. Herausgekommen ist ein Episodenfilm, der die Geschichte von Laini, Michael und Paul erzählt. Drei Einzelgänger, die auf der Suche nach Heimat und Identität an ihre Grenzen stoßen.

 

„Das Thema spiegelt das Anliegen des Vereins genau wider“, findet van Eijk. Denn das Ziel sei es, Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien an kulturellen Projekten teilhaben zu lassen und dadurch ihr Selbstbewusstsein zu stärken. „Gerade über die Sparten Theater und Film kann man Jugendliche heute gut ansprechen und einbeziehen“, so die Schauspiel-Dozentin. „Es ist ein Traum zu sehen, wie aus einem schüchternen Kind eine starke Persönlichkeit wird.“

 

Den gemeinnützigen Verein „Oscar“ gibt es seit dreieinhalb Jahren. Die Schauspielschule Scaramouche Academy wurde bereits im Jahr 2008 gegründet.

 

Zum Schluss noch eine Nachricht für alle, die nicht mit einem angeborenen Schauspieltalent gesegnet sind: Schauspiel kann man erlernen. „Wenn die Kinder Talent mitbringen, dann ist das natürlich schön. Durch regelmäßiges Training kann man die Schauspieltechniken aber auch lernen“, verrät Corinna van Eijk. Vorerfahrung sei von Vorteil, aber nicht zwingend. „Ein guter Schauspieler muss vor allem ein gutes Selbstbewusstsein haben.“

 

 

 

 

Merkurist vom 8.8.2017 von Tina Lürtzing, Master Jounalist

 

KINDERKINOFILM

Am Set der „Flaschenpostinsel“

 

In den Ferien zu arbeiten klingt erst einmal nicht so lustig. Für die jungen Darsteller von Wiesbadens erstem Kinderkinofilm bedeutet es dagegen Spaß, spannende Begegnungen und jede Menge neue Erfahrungen.

 

 

Am Montagnachmittag ist es warm und sonnig. Eigentlich perfektes Schwimmbadwetter, aber Jan Niklas Thomsen steht unter der Mainbrücke in Ginsheim-Gustavsburg in der Maske. Der 14-jährige Schüler aus Gonzenheim bei Bad Homburg spielt eine der Hauptrollen in „Die Flaschenpostinsel“, dem ersten Wiesbadener Kinofilm für Kinder. Während drei Crewmitglieder ihn mit Pinsel, Kamm und Haarspray auf den Dreh vorbereiten, wirkt Jan so gelassen wie ein Profi, dabei steht er zum ersten Mal vor der Kamera. „Ich habe mich schon immer für Schauspielerei interessiert, hatte aber bisher keine Gelegenheit dazu und als wir von dem Casting in Wiesbaden gehört haben, sind wir einfach mal hingefahren“, erklärt er. Aus zahlreichen Mitbewerbern wählte das Castingteam um Regisseur Toni Kurtin Jan für die Rolle des Paul aus.

 

Die erste Hauptrolle

 

Anfangs sei er schon aufgeregt gewesen, auch weil er wusste, dass er mit erfahrenen Schauspielern wie Tobias Licht, Nadine Heidenreich und Philip Bender arbeiten würde. „Vor dem Kennenlernen war ich nervös, aber die Erwachsenen sind sehr nett und nach der ersten Szene war die Aufregung weg“, sagt er.

 

Mittlerweile hat Jan herausgefunden, dass auch kameraerfahrene Profis ihren Text vergessen, sich versprechen oder kleine Pannen verursachen: „Als Philip während einer Szene gegen den WD-Rahmen gelaufen ist, mussten wir alle lachen und es dauerte, bis wir neu drehen konnten.“ Auch bei einer anderen Szene, die er gemeinsam mit einer Gruppe gleichaltriger Jungs gedreht hat, habe es viel Gelächter gegeben. „Die machen dann auch schonmal Faxen, das ist normal“, findet Produzentin Corinna van Eijk. „Regisseur Toni bleibt in solchen Situationen gelassen, aber ich als Produzentin werde dann doch etwas nervös.“

 

Aufwändige Dreharbeiten

 

Van Eijk und Co-Produzent Jan Czmok sind nicht nur bei den Dreharbeiten anwesend, sondern kümmern sich auch um Organisatorisches, wie das Team der DLRG, das für Dreharbeiten im Wasser vor Ort sein musste.

 

Die Arbeit mit den jungen Darstellern bedeutet mehr Aufwand als mit erwachsenen Schauspielern: „Wir brauchen nicht nur das Einverständnis der Eltern, sondern auch Genehmigungen von Behörden wie Jugend- oder Gesundheitsamt“, erklärt Czmok. Zudem sei die Drehzeit begrenzt: „Die Kinder dürfen täglich maximal drei Stunden vor der Kamera stehen und insgesamt höchstens fünf Stunden am Set sein.“

 

Blick hinter die Kulissen

 

Jan hat keine Schwierigkeiten damit, von lustig auf ernst umzuschalten. Auch seinen Text beherrscht er sicher: „Meistens sind das nur vier oder fünf Sätze pro Szene und Auswendiglernen fällt mir auch für Vokabeltests in der Schule leicht.“ In die Rolle von Paul, den Sohn eines in Deutschland stationierten US-Soldaten, der das Mädchen Laini auf ihrer Entdeckungsreise durch Wiesbaden und in ihre eigene Vergangenheit begleitet, habe Jan schnell hineingefunden: „Er ist ein bisschen netter als ich, empathischer, aber sonst sind wir uns schon ähnlich.“ Wirklich schwer seien ihm nur die emotionalen Szenen mit seinem Filmvater gefallen. „Einen fremden Mann zu umarmen und so zu tun, als wäre er mein Vater, das fand ich seltsam.“

 

Während der Drehtage hat Jan gelernt, wie viel Arbeit in einer Filmproduktion steckt: „Wie lange man drehen muss, bis eine Minute Film fertig ist, sieht man im Fernsehen ja nie. Oder dass ein Großteil der Arbeit aus Warten besteht, weil Kamera und Kulisse umgebaut werden müssen.“ In den Pausen unterhält er sich mit den Crewmitgliedern, geht mit Regisseur Toni seine Szenen durch oder schaut den Kollegen über die Schulter.

 

Tatsächlich klingt er schon wie ein Kameraprofi, wenn er über Schärfe- und Belichtungseinstellungen spricht. „Ich würde gern Schauspieler werden und möchte Unterricht bei Corinna nehmen, um noch mehr zu lernen. Aber auch wenn meine Schauspielkarriere nicht weitergeht, war das hier eine spannende und großartige Erfahrung.“

 

MerkuristWiesbaden

CASTING

Kinderschauspieler für Kinofilm gesucht

 

Für den Kinderfilm „Die Flaschenpost-Insel“ müssen noch rund 200 Rollen mit jungen Schauspielern besetzt werden. Ein Casting findet im März in Wiesbaden statt.

 

Junge Schauspieltalente haben in den Sommerferien die Möglichkeit, in Wiesbaden vor der Kamera zu stehen - und zwar für den Kinderfilm „Die Flaschenpost-Insel“. Im März findet in der Scaramouche-Schauspielschule ein Casting statt. Gesucht werden Kinder im Alter von neun bis 14 Jahren. Die Chance auf einen Platz im Team hat jeder, der am Casting teilnimmt und dort Talent und Ausstrahlung beweist. „Einschließlich Komparsen haben wir um die 200 Rollen zu besetzen“, sagt Produzentin Corinna van Eijk.

 

Hinter der Produktion steckt ein Team aus professionellen Filmemachern, Kamera- und Tonmännern, Cuttern und ein Filmkomponist. Zurzeit arbeiten alle Mitwirkenden ehrenamtlich an dem Projekt und haben schon einige Arbeitsstunden investiert. „Fördermittel und Sponsoren mussten gefunden werden“, erzählt van Eijk von den Vorbereitungen.

 

Die Story

 

Auch das Drehbuch stammt aus eigener Feder: Regisseur und Autor Toni Kurtin erzählt die Geschichte von Laina, die seit fünf Jahren in Deutschland lebt und sich gemeinsam mit zwei Freunden auf Spurensuche nach den Wurzeln ihrer afrikanischen Eltern begibt. Dabei folgen die drei Hinweisen aus einem alten Fotoalbum. „Uns war es wichtig, eine Geschichte mit Substanz zu erzählen“, sagt van Eijk. So werden im Drehbuch die Themen Andersartigkeit in der Gesellschaft, Toleranz, Begabung und Integration verarbeitet, „aber trotzdem auf eine unterhaltsame Weise“, sagt van Eijk. Inspirationen für das Drehbuch bekam Kurtin von Wiesbadener Kindern: Im vergangenen Jahr reichten sie Ideen für Szenen bei einem Wettbewerb ein.

 

„Wir machen einen Film in und für Wiesbaden.“ - Corinna van Eijk

 

Für den Dreh seien 32 Tage angesetzt, so van Eijk. Noch stünden nicht alle Drehorte fest, doch sicher sei, dass alle Szenen in Wiesbaden oder der näheren Umgebung aufgenommen werden sollen. „Wir machen einen Film in und für Wiesbaden“, so die Produzentin. Auch mit der Stadt habe das Team schon gesprochen, damit dem spätere Dreh nichts mehr im Wege steht. „Außerdem haben wir die Zusage bekommen, dass die Premiere in der Caligari-Filmbühne stattfinden kann.“

 

 „Einschließlich Komparsen haben wir um die 200 Rollen zu besetzen.“ - Corinna van Eijk

 

Hinter der „Flaschenpost-Insel“ steht der gemeinnützige Verein Oscar, der 2012 in Wiesbaden gegründet wurde und es sich zur Aufgabe gemacht hat, talentierte Kinder im Bereich Kultur zu fördern. Mit dabei ist auch die Jugendschauspielschule Scaramouche, die das Selbstbewusstsein von Kindern durch Schauspielunterricht stärken will.

 

Am Wochenende l Samstag, 12. August 2017

Endspurt: „Flaschenpost-Insel“ bald abgedreht

KINO-KINDERFILM Förderverein Oscar realisiert Episodenfilm unter der Regie von Toni Kurtin in Wiesbaden / Planung für 2018 im Caligari

 

Schauplatz Wiesbaden: 32 Tage lang wurde und wird noch der Kinder-Kinofilm „Die Flaschenpost-Insel“ gedreht. Foto: Corinna van Eijk

 

WIESBADEN (cox). Es wurde hart gearbeitet, aber es gab und gibt auch immer jede Menge Spaß:  Die Dreharbeiten zu demKinder-Kinofilm „Die Flaschenpost-Insel“, die mit Beginn der Sommerferien starteten, gehenin den Endspurt. Noch drei Tagelang wird in Wiesbaden fürden Episoden-Film, bei dem Toni Kurtin Regie führt, gedreht.Auf der Suche nach der eigenen Identität In dem Film, an dem unter anderem bekannte Schauspielerwie Alexander Koll, Jordis Richter, Tobias Licht, Philip Bender,Nadine Heidenreich, Tanja Schleiff und Marian Meder mitwirken, geht es um das Erwachsenwerden, um die Suche nach der eigenen Identität und der Toleranz gegenüber individuellen Persönlichkeiten.

Die Kinderrollen des Projekts, das der Förderverein „Oscar“ realisiert, sind mit Teanna Weiß, Jan Niklas Thomsen und Aurelio Pokorski sowie Lara Winde besetzt.

Die Preview des Films, für den insgesamt 32 Drehtage in der Landeshauptstadt veranschlagt waren, wird im kommenden Jahr in der Filmbühne Caligari gefeiert

 

 

 

 

 

 

oscar e.V

Friedrichstr. 7

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